Reise

Hinter einem Reisevergleich verbirgt sich nichts Anderes als ein Preisvergleichsportal in Form einer Website, auf der interessierte Verbraucher verschiedene Websites aus dem Reisebereich bzw. deren Angebote auf einer Hauptseite vergleichen und sich dabei die jeweiligen Reiseprodukte und zugehörigen Preise anzeigen lassen können, wobei es keine Rolle spielt, ob dabei nach einem Flug, einem Hotel oder einer Stadtführung gesucht wird. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass es selbstverständlich auch Reisevergleichsseiten gibt, die nur eine bestimmte Komponente, also zum Beispiel ausschließlich Hotelübernachtungen, vergleichen und dann natürlich keine Auskünfte über andere Leistungsbereiche, wie beispielsweise Bus-, Bahn- oder Flugkonditionen geben. Zu bedenken ist weiterhin, dass die Websites für Reisevergleich grundsätzlich keine Preisagenturen sind und aus diesem Grund auch eine vollkommen andere Arbeitsweise an den Tag legen, wobei sich für den Nutzer der eine oder andere Vorteil, aber eben auch der eine oder andere Nachteil ergeben kann, je nachdem, welche Sichtweise und Erwartungen man an den Tag legt.

Die Einteilung der Reisevergleichsportale

Genau wie alle anderen Vergleichsportale besitzen auch Reisevergleichsportale gegenüber Preisagenturen diverse Unterschiede, wobei zu den wichtigsten Unterschieden ganz sicher die kostenfreie Arbeitsweise gehört, denn der Nutzer oder die Nutzerin im Sinne eines Endverbrauchers oder Reisenden wird in der Regel offiziell nicht mit zusätzlichen Kosten belastet. Die Finanzierung dieser Seiten erfolgt dabei auf verschiedenen Wegen. Wobei einmal Provisionszahlungen durch die gewerblichen Nutzer, also beispielsweise durch die gelisteten Hotels, oder aber diverse Entgelte für die Weiterleitung zu den gängigsten Finanzierungslinien gehören. Dabei spielen hier vor allem Varianten wie Pay per Lead, Pay per Sale oder Pay per Click eine große Rolle, wobei aber natürlich jedes Reisevergleichsportal seine eigene Finanzierung im Rahmen der gesetzlichen Legalitäten auf jeden Fall frei und vor allem individuell gestalten kann, so dass hier keine eindeutige Aussagen getroffen werden soll. Für den Nutzer im Sinne eines privaten Endverbrauchers muss es also genügen, dass er von dem jeweiligen Portal nicht zur Kasse gebeten wird oder mit Aufschlägen rechnen muss, wenn er über ein Reisevergleichsportal seine jeweiligen Reiseoptionen vergleicht und sich dann unter Umständen für die Buchung eines der angeschlossenen Partner entscheidet.

Eine Besonderheit gibt es allerdings bei den reinen Hotelvergleichsportalen, denn diese finanzieren sich – wie bereits angedeutet – in der Regel über Provisionszahlungen, die aber teilweise erhebliche Ausmaße für beide Seiten annehmen können. Hier kann also davon ausgegangen werden, dass die Zeiten, in denen die Hoteliers bereit waren, selbst für die Kosten des Portals aufzukommen, längst vorbei sind und diese – entweder anteilig oder auch vollständig – auf den Übernachtungspreis für den Gast umlegen, der über ein solches Portal bucht. Es kann sich für informierte Gäste also durchaus lohnen, direkt im Hotel selbst zu buchen und auf diese Weise die doch recht hohen Provisionszahlungen von bis zu 25 Prozent zu umgehen. An der Qualität der Hotelleistung ändert dies in der Regel nichts und wenn es Änderungen gibt, dann eher dahingehend, dass der Gast, der als Hausgast direkt über das Hotel selbst eingebucht wurde, eher bevorzugt behandelt wird.

Gibt es Risiken im Sinne des Verbraucherschutzes?

Grundsätzlich kann die Nutzung eines Portals immer Chancen und Risiken sowie Vorteile und Nachteile mit sich bringen und so ist auch bei der Nutzung von Reisevergleichsportalen zwar ein gewisser Nutzen sichtbar aber trotzdem nicht alles Gold was da so glänzt. Wenigstens nicht für den Verbraucher und auch nicht für den Anbieter, der seine Reiseleistung über ein solches Portal vertreten oder gar vermitteln lässt. Dies gilt um so mehr, da es kaum wirklich relevante gesetzliche Regelungen gibt, an denen man sich im Schadensfall orientieren könnte, so dass hier derzeit auch der Verbraucherschutz – wohlgemerkt in Deutschland – reagiert und die Bundesregierung aufgefordert hat, für sprichwörtlich klare Verhältnisse zu sorgen.

So hat beispielsweise die Verbraucherzentrale (VZBV) schon vor geraumer Zeit die Bundesregierung zu einem Handeln aufgefordert und verlangt, dass die Verantwortung der Vergleichsportale gegenüber Anbietern und Verbrauchern klar definiert werden sollen. Vor allem sollte hier klar dargelegt werden, welche Leistungen zu erbringen sind und in welchem Rahmen sich eine Honorierung bewegen sollte, die – wie bereits angemerkt – horrende Formen angenommen hat und dies in der Regel zu Lasten der Anbieter.

Macht es Sinn mit Vergleichsportalen zu arbeiten?

Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten, denn hier kommt es nicht nur darauf an, auf welcher Seite man steht und ob man Reisender oder Bereister ist, wie es im Reiserecht so schön heißt. Zum Weiteren spielt natürlich auch die eigene Einstellung und das bevorzugte Klientel eine große Rolle.

Für Gäste mit einem eher durchschnittlichen Reiseanspruch, wie beispielsweise Familien mit mehr als einem Kind oder so genannten Last-Minute- bzw. Spargästen, macht die Arbeit mit solchen Portalen natürlich nach wie vor Sinn, denn sie erreichen was sie wollen: Einen billigen Urlaub. Allerdings darf das Wort billig hier durchaus ernst genommen werden, und zwar im negativen Sinne, des Wortes, denn Gäste dieser Art sind für die meisten Reiseveranstalter und Hoteliers in erster Linie Lückenfüller, für nicht ausgelastete Kapazitäten, die man nur akzeptiert, wenn man keine Alternative findet, um es einmal klar auf den Punkt zu bringen. Die Erfahrung zeigt, dass die vorhandenen Kapazitäten, die den Vergleichsportalen zur Verfügung gestellt werden, nicht nur weit unter der eigentlich freien Bettenkapazität liegen, sondern auch sofort ausgebucht werden, wenn die Aussicht auf bessere oder besser zahlende Gäste besteht, oder eben auf die Zusammenarbeit mit Vermittlern, die in erster Linie Gäste bieten, die weniger auf den Preis als mehr auf die Qualität achten. Hier liegt der Provisionssatz übrigens bei 11 Prozent, was in der Regel um die 14 Prozent weniger Kosten ausmacht als bei einem Vergleichsportal. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob der Vermittler ein klassisches Reisebüro oder ein Onlinereisebüro mit entsprechender Gästestruktur ist.

In Hinblick auf die Sicht der Anbieter dürften sich hier – wie schon angedeutet – die Meinungen auch teilen, denn während die einen gerne bereit sind, die Arbeit eines Vergleichsportals mit höheren Provisionszahlungen zu honorieren, wird dies bei anderen eben eher weniger der Fall sein. Auch kommt es für einen Hotelier – wie gesagt – immer darauf an, welche Gästestruktur er anstrebt. Wer hier vor allem im Bereich der Adults only – oder Erwachsenenhotels etabliert sein möchte, wird mit einem Vergleichsportal sicher nicht glücklich werden und auch nicht die gewünschte Gästestruktur erzielen können. Wer dagegen im Familiensektor arbeitet und auf eine vergleichsweise einfach gestrickte Gästestruktur abzielt, der wird mit einem solchen Portal gut arbeiten können. Hier gilt es eben zu bedenken, dass die Kunden, die Preise vergleichen, Sonderleistungen nicht honorieren werden oder auch nicht an ihnen interessiert sind. Ihnen geht es um einen billigen oder wenigstens bezahlbaren Urlaub, bei dem in der Regel Kinder und teilweise auch viele Kinder mit von der Partie sind.

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Auf Reisen mit dem Wohnwagen kann bereits der Weg das Ziel sein. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten und den klassischen Urlaubsorten können unterwegs die typischen Landschaften der jeweiligen Region und kleine Orte abseits der ausgetretenen Touristenpfade erkundet werden. Gerade in Europa gibt es bei Reisen auf vier Rädern noch überraschend viel zu entdecken.

Norwegen: wildromantische Fjorde

Das Land im hohen Norden ist berühmt für seine Fjorde und seine zerklüftete Berglandschaft, was auf den ersten Blick für Urlauber mit dem Wohnwagen abschreckend wirken mag. Dank einer hervorragend ausgebauten Infrastruktur ist es aber problemlos möglich, das Land vom milden Süden bis zum mystischen Nordkap zu durchfahren. Es ist noch nicht einmal notwendig, ein eigenes Wohnmobil zu kaufen, da für die Fahrt bei zahlreichen Anbietern Fahrzeuge in den unterschiedlichsten Klassen gemietet werden können. Caravaning Nord bietet Wohnmobile sowohl zum Kauf als auch zur Miete an. Auch wer nicht die Zeit hat, bis in den hohen Norden zu fahren, kann bei kürzeren Touren die unvergleichliche Fjordlandschaft kennenlernen. Für Einsteiger eignet sich ein Roadtrip von Bergen, einer gemütlichen Stadt im Südwesten des Landes, die für ihren pittoresken Hafen und die hanseatisch geprägte Altstadt berühmt ist, nach Trondheim mit seinem typischen Kanalhafen. Der Weg führt zwischen Molde und Kristiansund über die spektakuläre Atlantikstraße, die über mehrere kleine Inseln verläuft, die mit insgesamt acht Brücken verbunden sind. Durch das wogende Meer zu fahren macht diese Strecke zu einer der beeindruckendsten Wohnmobiltouren in Europa.

Balkan: die unbekannte Seite der Adria

Wer bei seinem Roadtrip mit dem Caravan nicht auf mediterrane Temperaturen und Bademöglichkeiten verzichten möchte, wird von der Adria-Magistrale begeistert sein. Diese grandiose Küstenstraße beginnt bei Triest im Nordosten Italiens und verläuft durch Kroatien und Montenegro nach Süden. Sie gewährt nicht nur unvergessliche Ausblicke auf einen Bereich der Adria, der bislang noch kaum vom Tourismus berührt wurde und deshalb seinen ursprünglichen Charme bewahren konnte, sondern erlaubt auch Abstecher zu historisch interessanten Orten wie beispielsweise Split und Dubrovnik. Dort können Wohnwagen-Reisende in die vielfältige Kultur der Region eintauchen und sich zudem mit lokalen Spezialitäten versorgen.

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Die Region rund um den Balaton, der auf Deutsch auch Plattensee genannt wird, zählt zu den beliebtesten Urlaubszielen in Ungarn. Mit einer Länge von fast 80 Kilometern ist das in die unverfälschte Steppenlandschaft eingebettete „ungarische Meer“ der größte Binnensee Europas. Dank flacher Ufer und einer hervorragenden Infrastruktur lädt er ein zu einem entspannten Strandurlaub. Aber auch Aktivurlauber und Kulturinteressierte kommen bei Ferien am Balaton durchaus auf ihre Kosten.

Mehr als nur Strand

Insbesondere das Südufer des Plattensees ist äußerst familienfreundlich. Neben einigen Sandstränden finden Urlauber hier vor allem große Liegewiesen vor, auf denen ganz bequem Liegen, Sonnenschirme und Strandmuscheln aufgestellt werden können. Außerdem fällt hier der Uferbereich so flach ab, dass auch für die Kleinsten das Planschen im Wasser ungefährlich ist. Eltern, die sich gerne auch einmal ohne ihren Nachwuchs erholen wollen, finden an vielen Strandabschnitten zudem Spielplätze und Animationsprogramme für Kinder.

Am Nordufer wird das Wasser dagegen deutlich schneller tief. Hier sind die Bedingungen ideal für alle Aktivsportler, die das Wasser gerne auf dem Surfbrett, per Wasserski oder mit dem Segelboot erobern möchten. Versierte Segler können sogar an internationalen Wettbewerben teilnehmen. Auch unter Wasser ist der Plattensee spannend, denn neben der einzigartigen Fauna und Flora können auch die Reste alter Gebäude erkundet werden.

Alte Kulturlandschaft im Herzen Europas

Rund um den Balaton warten ebenfalls zahlreiche steinerne Zeugnisse der reichhaltigen Geschichte der Region darauf, von Besuchern entdeckt zu werden. In bequemer Entfernung für einen Tagesausflug befinden sich beispielsweise in Balaca die Reste eines großen Gutshofs aus der Römerzeit, von dem Mosaike und Wandgemälde erhalten geblieben sind. Aus dem Mittelalter stammt die auf einem steilen Gipfel errichtete Burg in Szigliget, die mehreren Belagerungen durch die Türken standhielt. In Keszthely bezaubert dagegen ein Barockschloss, das heute ein Museum ist, die Urlauber. Und Romantiker sollten auf keinen Fall den alten Friedhof in Balatonudvari verpassen, wo bis heute zahlreiche herzförmige Grabsteine aus dem 19. Jahrhundert zu sehen sind.

Natur pur

Für alle, die am Balaton Urlaub machen, stellt auch die Landschaft, in der der See liegt, eine besondere Attraktion dar. Besonders sehenswert ist der Nationalpark, der sich vom Klein-Balaton bis zur Halbinsel Tihany erstreckt. Neben Büffeln und anderen alten Haustierrassen leben hier zahlreiche Vogelarten. Die Moorwiesen und die Sümpfe sind bis heute nahezu unberührt, und die Basaltformationen des Hochlands verblüffen mit ihren geometrischen Formen. Dass die Landschaft rund um den Plattensee auch äußerst fruchtbar ist, beweist der hervorragende Wein, der auf den Uferhügeln gedeiht, und natürlich nicht zuletzt die schmackhafte ungarische Küche, die mit traditionellen Gerichten wie Gulasch oder Palatschinken zum Genießen einlädt.

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Lateinamerika ist für viele Reisende noch immer ein weißer Fleck auf der Landkarte. Die große Entfernung und negative Schlagzeilen über einzelne Regionen insbesondere Südamerikas sorgten dafür, dass der faszinierende Kontinent lange unbeachtet blieb. Dank zahlreicher hervorragender Flugverbindungen und der vielerorts deutlich verbesserten Sicherheitslage ist es jedoch inzwischen problemlos möglich, die Vielfalt Lateinamerikas selbst zu erkunden. Mit der entsprechenden Vorbereitung können hier sowohl Pauschalurlauber als auch Individualreisende einen echten Traumurlaub erleben.

Gute Vorbereitung ist alles

Da viele Regionen Lateinamerikas noch nicht über eine sonderlich dichte touristische Infrastruktur verfügen, sollte die Reise zumindest in groben Zügen bereits von zu Hause aus geplant werden. So lassen sich Enttäuschungen über belegte Hotels, ungünstige Verkehrsverbindungen oder lange Wartezeiten vermeiden. Zudem lässt sich durch ein frühzeitiges Buchen von Zimmern und Flügen eine Menge Geld sparen. Außerdem lohnt es sich, auf den Webseiten der jeweiligen Länder zu recherchieren, ob es besondere Angebote wie beispielsweise geführte Touren durch Nationalparks gibt, für die sich Reisende vorher anmelden müssen. Auf diese Weise können Sie sicher sein, dass Sie auf Südamerika- und Mittelamerika-Reisen alles, was Sie interessiert, sehen und erleben werden. Wer sich nicht selbst die Mühe machen möchte, eine Reise zusammenzustellen, kann bei auf Lateinamerika spezialisierten (Online-)Reisebüros seine „fertige“ Traumreise buchen.

Das richtige Ziel auswählen

Insgesamt werden rund 20 Länder zu Lateinamerika gezählt, von denen zehn in Südamerika liegen. Angesichts der Entfernungen ist es deshalb nicht sinnvoll, während einer Reise mehrere Länder zu besuchen, da dabei das Erleben der fremden Kultur und der wunderbaren Natur auf der Strecke bleibt. Stattdessen sollte entsprechend der eigenen Interessen gezielt ein Land oder eine Region ausgewählt werden. Da Lateinamerika eine enorme Palette an unterschiedlichen Naturräumen und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten bereithält, ist garantiert für jeden das passende Reiseziel dabei. Historisch Interessierte kommen in Peru auf ihre Kosten, Naturliebhaber können die Vulkane Costa Ricas erkunden, Hobby-Fotografen werden von den Iguazú-Wasserfällen in Argentinien beeindruckt sein, und wer ein pulsierendes Strand- und Partyleben sucht, ist sicherlich in Rio de Janeiro richtig.

Fit für die Reise

Bei der Planung der Reise sollten natürlich auch die eigenen Voraussetzungen nicht unberücksichtigt bleiben. Gerade abseits der Hauptrouten kann eine Reise in Lateinamerika durchaus beschwerlich werden. Dies gilt in besonderem Maße, wenn das Ziel in den Anden liegt, wo die Höhenluft den Körper sehr strapazieren kann. Aber auch tropische Temperaturen können eine Belastung für die Gesundheit darstellen. Bei einem Arztbesuch im Vorfeld können nicht nur bereits bestehende Vorerkrankungen, sondern auch die eventuell notwendigen Impfungen besprochen werden. Insbesondere Individualreisende sollten sich zudem vor der Reise die Grundlagen der Landessprache, also meist Spanisch, aneignen, da abseits der bekanntesten Touristenziele kaum Englisch gesprochen wird.

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Ein letztes großes Abenteuer für Fliegenfischer in Mitteleuropa kann direkt vor Ihrer Haustüre stattfinden – die Jagd auf den größten lachsartigen Fisch der Welt mit der Fliegenrute in und rund um unsere Metropolen.

Der Huchen

Der eurasische Huchen (Hucho hucho) ist lt. Holcik et al. der größte Lachs der Welt (The Eurasien Huchen, Hucho: Largest Salmon of the World). Auch wenn die nachweisbare Größe des Fisches über die letzten Jahrhunderte abgenommen hat, ist vielen nicht bewusst, dass dieser majestätische und kapitale Salmonide mit einer nach wie vor erreichbaren Länge von 1,4 m und einem Gewicht von 40 kg in den Flüssen unserer Metropolen schwimmt.

Das Vorkommen der Huchen beschränkt sich im Wesentlichen auf Teile des Donaueinzugsgebietes mit den bekannten Donauzubringern wie Lech, Isar, Inn, Sava, Drau bzw. deren Zubringer wie z. B. der Mur. Wenn Sie sich auf die Jagd nach diesem Traumfisch begeben möchten, dann haben Sie in und rund um Städte wie Augsburg, München oder Graz gute Chancen mit diesem Fisch in Kontakt zu kommen.

Fliegenfischen

Für viele die Königsdisziplin des Angelsportes ob seiner eleganten und sportlichen Herangehensweise an das Thema Angeln. Angeboten werden dem Huchen s. g. Streamer, Imitationen von Beutefischen hergestellt aus natürlichen und künstlichen Fasern. Das Gewicht der Fliegenschnur ist in der Lage den Köder zu transportieren, den Rest besorgt der Angler, der den Köder in die Luft und schließlich ans Ziel bringen muss.

Fliegenfischen bedeutet körperliche und geistige Aktivität, ständig auf der Suche nach dem Fisch, konzentriertes Anwerfen der ausgewählten Stellen und ständig auf der Hut so wenig wie möglich Aufmerksamkeit zu erregen. Kurz gesagt – man ist immer fokussiert und kann die Welt rundherum vergessen.

Mehr Informationen über die Jagd auf den größten Lachs der Welt und die Möglichkeiten des Fliegenfischens können Sie auf fliegenwasser.at nachlesen. Fliegenwasser ist ein Blog und eine Revierdatenbank über die Flüsse und fischereilichen Möglichkeiten in Österreich, Slowenien, Kroatien und Bosnien.

Tipps für weitere Outdoor-Aktivitäten finden Sie auf dem Männer-Blog Eximum.

Es ist kalt, es ist glatt, und es ist auch nicht ganz ungefährlich – und trotzdem hat sich das Eisklettern in den letzten Jahren zu einem echten Winterhit entwickelt. Da, wo im Sommer beeindruckende Wasserfälle rauschen, können sich bei Minustemperaturen auch erfahrene Kletterer noch einer echten Herausforderung stellen. Neben guter Kondition ist dabei natürlich auch eine geeignete Ausrüstung wichtig, mit der sich gefrorene Wassermassen und vereiste Felswände erklimmen lassen.

Fester Halt bei eisigen Bedingungen

Beim Eisklettern steht selbstverständlich die Sicherheit an erster Stelle. In vielem ähnelt die empfohlene Ausrüstung dem Equipment des herkömmlichen alpinen Kletterns, bei dem ebenfalls verschiedene Seile und Gurte, Steigeisen und für Steigeisen geeignete Bergstiefel benötigt werden. Die Sicherung im Eis erfolgt allerdings mithilfe von speziellen Eisschrauben, die in dem gefrorenen Wasserfall verankert werden können. Zum Abseilen wird eine Eissanduhr oder eine sich selbst herausdrehende Eisschraube verwendet. Auch die Kleidung muss den winterlichen Verhältnissen angepasst sein. Besonders empfehlenswert ist Funktionsunterwäsche, die auch im durchschwitzten Zustand noch wärmt. Bei längeren Touren kann es sogar sinnvoll sein, Wäsche zum Wechseln mitzuführen, damit es auf dem Rückweg nicht zur Unterkühlung kommt.

Die besten Eiskletterreviere

Obwohl Eisklettern noch eine Nischensportart ist, haben bereits einige Regionen spezielle Angebote für Eiskletterer im Programm. Anfänger können in den Allgäuer Alpen im Rahmen verschiedener Kurse und Führungen erste Erfahrungen sammeln. Der Bregenzerwald in Österreich lockt mit wahren Vorhängen aus Eis, und im ebenfalls in Österreich liegenden Brandnertal können sogar mehr 30 verschiedene Routen erkundet werden. Ein unvergessliches Erlebnis ist das Eisklettern in der Region Pontresina im Schweizerischen Graubünden, wo nachts der Eishang ausgeleuchtet wird, so dass die geheimnisvoll wirkende Landschaft auch in der Dunkelheit erklettert werden kann. Von Deutschland aus zwar nicht gerade das am nächsten gelegene Ziel, ist auch Island für Fans der eisigen Sportart eine Reise wert. Hier können sich abenteuerlustige Eiskletterer ihren Traum von Eis und Einsamkeit erfüllen und dabei zwischen imposanten Gletschern und einer urzeitlichen Landschaft ihre eigenen Grenzen ausloten. Und auch zahlreiche weitere Regionen in Frankreich, Italien oder skandinavischen Ländern wie Schweden bieten nicht nur optimale Bedingungen, sondern auch mehr und mehr Tourismusangebote für neue und eingefleischte Eiskletterer.

Bild: Bigstockphoto.com / Vitalalp